One

 

 
Two
Sie sind hier: Startseite Workshops Workshop 2011

Workshop 2011

Jahrestreffen vom 03. und 04. November in Florenz

4.jpg

Der jährliche Workshop des „Trinationalen Graduiertenkollegs: Gründungsmythen Europas in Literatur, Kunst und Musik" fand dieses mal am 03. und 04. November in Florenz statt. Die Konferenz bot den Kollegiaten die Möglichkeit, sich über zwei Tage persönlich und wissenschaftlich auszutauschen.

Giovanna Angeli, Mario Domenichelli, Patrizio Collini, Lucia Bruschi Borghese, Vivetta Vivarelli, Ritoi Svandrlik, Michaela Landi sowie der Rektor, Alberto Tesi, vertraten die Università degli Studi di Firenze. Für die Universität Paris IV-Sorbonne kamen Michel Delon und Paul Demont. Von der Universität Bonn waren anwesend die Professoren Michael Bernsen, Anne-Marie Bonnet, Claudia Wich-Reif, Michael Wetzel, Thomas Schmitz, Christian Moser, Ingo Stöckmann und Roland Kanz. Ebenfalls waren der Sammlungsleiter des „Haus der Geschichte“, Dietmar Preissler, der Vorstand der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft, Theo Eckmann, und die wissenschaftlichen Koordinatoren des Kollegs, Rolf Lohse und Isabelle Löchner, dabei.

Die Sprecher des Kollegs, Prof. Michael Bernsen, Prof. Michel Delon und Prof. Giovanna Angeli eröffneten die Konferenz und stellten die neu aufgenommenen Kollegiaten Michael Preidel mit seinem Dissertationsprojekt „Distance et engagement: La culture textuelle du manifeste et l’intelligence européenne entre 1880 et 1942)“, Elisabeth Petereit, „Les contes, les mythes et la science“ und Claudia Jacobi mit ihrem Thema „La notion européenne du sujet“ vor.

Der Einstiegsvortrag des ersten Workshoptages kam von Herrn Prof. Paul Demont in Vertretung für seinen Kollegen Prof. Jean-Pierre Bartoli, gefolgt von den Berichten der Kollegiaten des Jahrganges 2010:

Emilie Deschellette stellte ihre Dissertation «La pensée de l`origine dans la littérature française et latine des XIIe et XIIIe siècles » vor, sowie Carina Jung den «pittoresken Landschaftsgarten als Sinnbild europäischer Wahrnehmung und Empfindsamkeit».

Hanna Nohe brachte den Anwesenden ihr Thema «Europabild und Identitäten in fingiert exotischen Reisebriefromanen der Aufklärung» näher, und Mariana Jung ihre Arbeit über «Das wissenschaftliche Bild Ägyptens im 19. Jahrhundert».

Frau Marie Gaboriaud berichtete über «Beethoven, mythe littéraire fondateur de l`Europe», Herr Andrea Schellino über das «concept de décadence et le "nihilisme européen" de Baudelaire à Nietzsche» und zuletzt erläuterte Francesca Zampoli ihr Vorhaben über «Chatterton e il mito del poeta romantico».

Dr. Diemtar Preissler, Sammlungsleiter des Museums „Haus der Geschichte“, ergriff zwei Mal an diesem Tag das Wort am Mikrophon: Zum Einen informierte er über «Gründungsmythen der Bundesrepublik Deutschland? – ein besonderer Fall in Europa» zum Anderen über Stellenmöglichkeiten im Bereich des Museumswesens.

15.jpg

Der zweite Konferenztag, wurde durch den Rektor der Universität Florenz eingeleitet, Herr Prof. Alberto Tesi. Auf ihn folgte der Vortrag «Parigi 1914: De Chirico, La pittura metafisica, l'esperienza della contemporaneità » seiner Kollegin Prof. Maria Grazia Messina.

Die drei Berichte der Doktoranden kamen von Milan Herold mit seiner Betrachtung «Der lyrische Augenblick als Paradigma des modernen Bewusstseins (Kant, Schlegel, Leopardi, Baudelaire, Rilke)», Caterina Toschi («La composizione come montaggio: dal Futurismo a Bataille») und Marina James-Appel mit einer Darstellung der «L’Art contemporain entre urgences et dispersion».

Die Kollegiaten des Jahrgangs 2009, Olivier Ritz, Daniela Padularosa,Valeria Ferretti, Noga Mishliborsky, Mattia di Taranto, Chiara Filippi, Irène Gayraud und Daniel Wendt stellten in einer Table Ronde die Entwicklung ihrer Forschung vor und diskutierten ihr Thema in Bezug auf den Begriff „Gründungsmythen Europas“.

 

Programm zur Veranstaltung (pdf)

Fotostrecke

 

 

Artikelaktionen