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Workshop 2012

Bericht Workshop 2012 – Jahrestreffen vom 21. und 22. Juni  in Paris
Maison de la Recherche, 28, rue Serpente in 75006 Paris.


9.jpgIn diesem Jahr versammelten sich die Mitglieder des trinationalen Graduiertenkollegs in der „Maison de la Recherche“ der Universität Paris-Sorbonne am 21. und 22. Juni 2012. Neben den Doktoranden der Jahrgänge 2008 bis 2011, kamen zahlreiche Betreuer der drei Hochschulen. Paris wurde vertreten durch den stellvertretenden Direktor des Kollegs und Koordinator dieses Workshops, Michel Delon, sowie durch Véronique Gély, Jacqueline Lichtenstein und Jacques Berchthold. Aus Florenz kamen Giovanna Angeli, Patrizio Collini, Lucia Borghese, Michaela Landi und die Universität Bonn wurde vertreten durch den Direktor Michael Bernsen, ebenso wie durch Anne-Marie Bonnet, Claudia Wich-Reif, Franz Lebsanft, Michael Wetzel, Thomas Schmitz, Marc Laureys und die Koordinatoren des Kollegs, Maria Rutz und Isabelle Löchner.

Die Tagung wurde am 21. Juni durch Michel Delon, Lucia Borghese und Michael Bernsen eröffnet, gefolgt von einem Vortrag Jacqueline Lichtensteins mit dem Titel „L'argument de l'ignorant: les mutations du discours sur l'art au XVIIIème siècle.“ Damit verwies sie auf die veränderte Kunstkritik im Laufe des 17. bis 19. Jahrhunderts in Deutschland, Frankreich und Italien.

4.jpgIm Anschluss daran berichteten die Doktoranden des Jahrgangs 2011 über den Stand ihrer Forschung.

Den Anfang machten Katia de Vecchis aus Florenz mit dem Thema „Mito classico e mito biblico in Draconzio“ und Katharina Kukuk aus Bonn mit „Frauen als Gründerfiguren im europäischen Drama und in der bildenden Kunst“, sowie weitere Bonner Promotionsstudenten, Jan Rohden mit dem Thema „Fare la propria vita, come si fa un'opera d'arte: Literarische Lebensentwürfe der europäischen Jahrhundertwende im Spannungsfeld von Leben und Kunst. Eine Untersuchung über Joris-Karl Huysmans, Gabriele D’Annunzio, Oscar Wilde und Hugo von Hofmannsthal“ und Elisabeth Petereit, die über „Märchen, Mythen und Wissenschaft in Erzähltexten des Realismus (Deutschland, England, Frankreich)“ berichtete.
Zwischen den vier Darstellungen der Forschungssituation, hielt der Professor für Mittel- und Neulateinische Philologie, Marc Laureys, einen Vortrag über die Figur der Johanna von Orléans, „Joanna virgo: Jeanne d'Arc dans la poésie latine de la Renaissance“.

Am Folgetag präsentierten Claudia Jacobi aus Bonn mit dem Thema der „Proust-Rezeption in der Autofiktion“ und die Italienerin Carlotta Castellani („Le chef d'oeuvre inconnu : le trasformazioni del mito dell'artista in arte e 14.jpgletteratura dal Romanticismo all'Età contemporanea“), sowie Michael Preidel mit „Distanz und Engagement – Die Textkultur des Manifests als Ursprung und Gradmesser der europäischen Intelligenz“ ihre Projekte. Annette Gütgemann schloss die Reihe der Doktoranden-Vorträge mit dem ersten linguistischen Promotionsvorhaben, „Sprachberatung in Europa“.

Die Vertreterin aus Florenz, Michaela Landi, trug daraufhin mit der halbstündigen Vorlesung zu „Le dieu Pan et la révolution“ zum Programm des Tages bei.

Bevor sich alle Doktoranden zu einer „Table ronde“ trafen, indem der Jahrgang 2010 mit Émilie Deschellette, Marie Gaboriaud, Marina James-Appel, Andrea Schellino, Francesca Zampoli, Milan Herold, Carina Jung und Hanna Nohe den Europa-Begriff diskutierten, wiesen Émilie Deschellette, Marie Gaboriaud und Daniel Wendt auf einen durch die Promotionsstudenten selbst organisierten Workshop im März hin.

 

Programm der Veranstaltung

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