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Workshop 2016

Bericht Workshop 2016 – Jahrestreffen am 16. und 17. Juni in Bonn

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Es wurde ein reichhaltiges Programm zum jährlichen Workshop des trinationalen Graduiertenkollegs geboten. Prof. Michael Bernsen moderierte die zweitägige Konferenz, die im Stucksaal des Poppelsdorfer Schlosses in Bonn stattfand. Das Treffen bot, wie jedes Jahr, die sehr wichtige Möglichkeit für die Mitglieder des Kollegs, die Doktoranden, die Leiter und Betreuer sich über zwei Tage wissenschaftlich und persönlich auszutauschen.

Prof. Michael Wetzel eröffnete die Tagung mit seinem Vortrag zum Thema „Der Autor-Künstler als europäischer Gründungsmythos der Renaissance“ und führte damit unmittelbar in das Leitsujet des Kollegs ein. Auf ihn folgten die Berichte der im Vorjahr aufgenommenen Doktorandinnen und Doktoranden zu ihrem bisherigen Forschungsstand, welches ein Hauptanliegen der jährlichen Treffen darstellt. Als erster von ihnen sprach Nathan Peres über „Die Frankreichrezeption im Nahen Osten: Über die identitätsstiftende Rolle der Schulen der Alliance Israélite Universelle für die Juden im Libanon (1943-1975)”, gefolgt von Renate Voget, deren Dissertationstitel lautet: „Progression und Tradition. Rom und die deutschen Avantgarden im frühen 20. Jahrhundert”. Anaïs Buclon schloss schließlich mit ihrem Vortrag über „Europa: zwischen Traum und Erlebnis. Die Reinterpretation der Grand Tour durch Italien, Frankreich und Deutschland gesehen mit den Augen von sechs amerikanischen Künstlern und Schriftstellern von 1796 bis zum Beginn des ersten Weltkrieges” den ersten Workshop-Tag ab.

Neben den beiden Vorträgen von Frau Prof. Marianne Massin über „Marsyas, variations et enjeux“ und Frau Prof. Michela Landi zum Thema „Pierrot sur les planches: innocence et cruauté“, stellten drei weitere Promotionsstudenten ihre Dissertationsprojekte vor : Sara Svolacchia begann mit “Da Tel Quel alla mistica dell’istante: l’evoluzione della poesia di Jacqueline Risset”, worauf Penelope Kolovou mit „Penelope als Gründungsmythen (sic) aus Ithaka bis in die europäische Postmoderne“ folgte. Zuletzt präsentierte Liliana Giacoponi ihr Promotionsvorhaben über “'Pisa. Solitudine di un impero'. La ricezione della cultura medievale nell'opera di Rudolf Borchardt fra possibilità storiche irrealizzate e 'restaurazione creatrice'”.

Bevor sich alle Doktoranden zu einer „Table ronde“ trafen, lud die aus dem Kolleg hervorgegangene Arbeitsgruppe um Jacomijn Brinkman, Anaïs Buclon, Maria Erben, Isabelle Sophie Löchner und Roman Alexander Thieltges zu ihrer anstehenden Konferenz zum Thema „Freund und Feind. Emotionale Narrative in Europa“ am 19. Juni 2016 ein (https://www.facebook.com/profile.php?id=100011148429230&ref=ts&fref=ts). Das Ende der Tagung bildete traditionell die „Table ronde“, eine Diskussionsrunde, in welcher die Doktoranden des zweiten Jahres, Maria Erben, Isabelle Sophie Löchner, Roman Alexander Thieltges, David Matteini, Chiara Giulia Morandi und Alexandra Sotirakis, den Europa-Begriff unter verschiedenen Gesichtspunkten beleuchteten.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten und freuen uns auf den Termin in Florenz.

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